Neue Besichtigungstermine für 2015

LIVE-Besichtigungen 2015 und

Anmeldung zum Regensburger Modell

 

Sie haben wieder die Möglichkeit, dieses funktionierende Taubenreduktions-Modell zu besichtigen und den aktuellen LIVE-Betrieb kennen zu lernen. Die neuen Besichtigungstermine für 2015 an der UNI Regensburg sind nun festgelegt.

Melden Sie sich für einen der 3 Termine hier an:  Anmeldung zur Besichtigung

 

Die Firma ASTUM – Ihr Ansprechpartner bei Stadttauben-Umsiedlungen

ASTUM GmbH und Co. KG

Artgerechte Stadttauben-Umsiedlungs-Methoden

Die Firma ASTUM siedelt Stadttauben – art- und tierschutzgerecht und mit Hilfe von speziell entwickelten modernen Taubenaufnahmestationen – aus Problemzonen in ein neues Heim um – wie bei dem Regensburger Modell.

Wir lösen Ihre Taubenprobklematik. Schauen Sie bei uns vorbei: www.astum.de

Tägliche Freiflüge seit Anfang Juli 2014

Beitrag von Ferry Wittke:

An der UNI Regensburg sind wir nun in der Phase V (erweiterter Wartungsdienst) des Regensburger Modells angekommen. D. h. alle Stadttauben, die auf dem Flachdach der UNI Regensburg „residieren“, erhalten seit Anfang Juli 2014 einen täglichen und kontrollierten Freifug. Die beiden Volieren werden täglich, sofern das Wetter mitspielt, immer zu unterschiedlichen Zeiten geöffnet, was die Raubvogel-Attaken minimiert.

Es ist sehr schön und gibt mir ein tolles Gefühl, die Taubenschwärme frei fliegen zu sehen und zu wissen, dass sie sich hier sehr wohl fühlen. Die vielen jahrzehntelangen Probleme, für die diese Tauben hier füher an der UNI Regensburg gesorgt haben, gehören absolut der Vergangenheit an. Dabei wohnen sie immer noch hier am Campus.

Ich würde mich freuen, wenn meine Lebensaufgabe und damit diese von mir in vielen Jahren entwickelte und tierschutzgerechte Lösung für Stadttauben-Problematiken weitere Anwendung findet und in vielen Städten und Gemeinden, die heute noch mit Taubenproblematiken kämpfen, weitere Verbreitung findet.

Inzwischen haben wir dieses erfolgreiche Regensbuger Modell noch um weitere Lösungsmöglichkeiten erweitert, die wir Ihnen gerne als Hilfestellung für Ihre Lösungsfindung erläutern.

Dieses neue Taubenmodell könnte auch bei Ihnen erfolgreich eingesetzt werden. Gerne prüfen wir die Voraussetzungen hierzu.

Mit freundlichen Grüßen

      Ihr Ferry Wittke

Hugo – eine Stadttaube, die Stare groß zieht

Beitrag von Gwendolyn Biendl:

Als Fundtaube Hugo zu mir gebracht wurde, war er verletzt, abgemagert, halb verhungert und hatte Trichomonaden. Ich habe ihn bei mir zuhause gepflegt und wieder hochgepäppelt.

Hugo als Baby

Hugo als Baby

Hugo als Baby

Hugo als Baby

 

 

 

 

 

Zum Päppeln bin ich gekommen, weil das irgendwie in unserer Familie schon immer so war. Entweder haben wir hilflose Tiere gefunden, oder sie sind bei uns abgegeben worden. Zuerst waren das mehr Katzen oder Enten und dann und wann mal ein Singvogel.

Hugo auf meiner Hand

Hugo auf meiner Hand

Hugo im Regal und die Jungstare

Hugo im Regal

Hugo füttert betreut die Jungstare

Hugo füttert die Jungstare

 

 

 

 

 

Sein neues Zuhause war in einem Regal in meiner Wohnung. Als ich zusätzlich auch noch Jungstare, die ihre Eltern verloren hatten, bei mir aufgenommen habe, hat Hugo zu Ihnen runter geschaut. Als sie noch klein waren, befanden sie sich in einer Kiste. Dann ist Hugo immer auf dem Deckel gehockt. Und wenn sie gepiepst haben, war er ganz unruhig und ist hin und her gelaufen. Kaum habe ich den Deckel aufgemacht, saß er dann auch schon drin.

Hugo und die Jungstare

Hugo und die Jungstare

Hugo füttert die Stare

Hugo füttert die Stare

Hugo füttert betreut die Jungstare

Hugo füttert betreut die Jungstare

 

 

 

 

 

 

Er hat sich ganz rührend um sie gekümmert. Er hat erst einige Tage trocken gewürgt und dann kam Kropfmilch. So hat er die Stare langsam groß gezogen.

Hugo hat mittlerweile noch eine Taube adoptiert, zuvor eine Bachstelze, die war winzigst.

Bachstelze auf der Hand

Bachstelze auf der Hand

 

 

 

 

 

Weitere Infos zur  Wildvogelhilfe  finden Sie in dem Flyer, der von Silvia Plank nach genauer Anleitung durch die erfahrenen Wildvogel-Päpplerinnen in der Facebook-Gruppe „Wildvogelhilfe“  zusammengestellt worden sind:

Siehe Flyer: Wildvoegeln-kompetent-helfen_FlyerDL_2014-06-1

Für den Inhalt dieses Flyers ist alleine die Gruppe Wildvogelhilfe verantwortlich.

Taubenwarts ganz schön gefordert

Am Samstag, 12. April 2014 wurden alle unsere Taubenwarts von Hr. Ferry Wittke ganz schön „unter die Fittiche“ genommen. Am Taubenschlag an der UNI Regensburg wurde den ganzen Tag über eine praktische Unterweisung durchgeführt. Am Ende mussten die Taubenwarts bei einer mündlichen und praktischen Prüfung zeigen, was sie gelernt haben.

Kommentare der Taubenwarts:

  • „Und ich habe gedacht, ich weiß schon alles“
  • „Harte, aber gute Ausbildung“
  • „Ich war ganz schön nervös, trotz bisher sicherem Umgang mit den Tieren“
  • „Gute Unterweisung, ich habe wieder viel gelernt“
  • „Mir hat die Birne ganz schön geraucht“
  • „Für mich war das nicht leicht, so viel Informationen zu verarbeiten, bin ja auch nicht mehr der Jüngste“
  • „Das hat Ferry wieder gut gemacht, ich freue mich auf weitere Schulungen“

Folgende Themen wurden unter anderem bei der Unterweisung gelehrt:

  • Unterscheidung der Geschlechter
  • Erkennen von Krankheiten
  • Vorsorgemaßnahmen bei Begutachtung der Taube
  • Desinfektionsmaßnahmen
  • Prophylaktische Maßnahmen
  • Artgerechtes Fangen von Tauben
  • Schonender Eiertausch
  • Pflege und Wartung, Schutz
  • Taubenschlagklima
  • und weitere Themen . . .

061-Taubenwart-Team

EU-Projekt: Berliner Tauben Loft am Potsdamer Platz – eine Pharse?

Beitrag von Ferry Wittke:

Als ich mir den ZDF Bericht über den Berliner Tauben Loft am Potsdamer Platz angesehen habe, konnte ich über diesen finanziellen Kraftakt nur den Kopf schütteln.

ZDF-Mediathek: Taubenloft Berlin Potsdamer Platz (Ärger um Design-Taubenhaus)

Es handelt sich um ein offenes Taubenhaus nach dem Augsburger Modell, was bestimmt gut gemeint ist, jedoch nicht zu einer spürbaren Verminderung der Tauben führen wird. Eher das Gegenteil wird der Fall werden.

Seit ca. 20 Jahren ist Deutschland europaweit führend in der Erkenntnis über die Kausalität der sogenannten Taubenplage. Die Ursache hierfür ist der Mensch. Die Auswirkungen der Stadttauben-Problematik sind Sachschäden und eine Gesundheitsgefährdung für Mensch und Haustier. Das Leid der Tauben durch Verletzungen, Krankheiten, Hunger und Elend mit einbegriffen!
Die Lösung hierfür sah man durch die Bereitstellung von Taubenschlaganlagen bei artgerechter Betreuung mit Eiertausch zur sanften, humanen und tierschutzgerechten Reduzierung der Taubenbestände.
Wie bei vielen anderen Taubenschlägen ist dies der Sinn und Zweck – so auch bei dem Berliner Loft Taubenschlaganlage am Potsdamer Platz.
Die Gefahr ist auch hier die Bildung einer zweiten Population im Umfeld der Anlage. Durch den freien Ein- und Ausflug ermöglicht es den Tauben aus der Umgebung, sich und ihre Jungen ausreichend mit artgerechten Futter zu versorgen.
Der größte Teil dieser anfliegenden Tauben besetzt die Anlage nicht. Durch Revierverhalten von Alpha-Tauben und vielen anderen tierpsychologischen Faktoren sowie den extremen Temperaturen bei Metallkonstruktionen in den Sommermonaten und eventuell Be- und Entlüftungs-Missständen werden die vorhandenen Nistplätze nur zu maximal 20% dauerhaft besetzt werden.

Eine humane Reduzierung des Taubenbestandes in und um die Anlage wird bei diesem jetzigen Konzept somit leider nicht ermöglicht. Dies hätte man mit einer besseren Analyse des Problems schon bei anderen offenen Taubenhäusern nachvollziehen können. Oder besser: Sich eine nachweislich funktionierende Lösung mit Besichtigung an der UNI-Regensburg persönlich ansehen können 😕

Die Kosten für dieses „moderne“ Taubenhaus betrugen € 100 000,–. Die monatlichen Betreuungskosten schätze ich auf ca. € 3000,–. Das wäre auch preiswerter gegangen.

Gez. Ferry Wittke
(Sachverständiger für Taubenproblematik)

Frische Taubeneier für die Fuchswelpen

Beitrag von Thorsten Emberger:

Über kein anderes heimisches Wildtier ranken sich so viele Gerüchte, Unwahrheiten und Irrtümer wie zum Rotfuchs.
Unter allerlei Vorwänden wird er bis heute ohne Schonzeit verfolgt, bejagt und bekämpft. Auch seit der erfolgreichen Ausrottung der Tollwut im Februar 2006 durch Impfköder hat sich daran leider nichts geändert. Über 600.000 Füchse finden in Deutschland jedes Jahr durch Waffen, Fallen oder Jagdhunde den Tod.
Füchse haben nur einmal im Jahr Nachwuchs. Die Welpen kommen im April blind und taub zu Welt und öffnen erst nach etwa 14 Tagen die Augen. Fuchswelpen, die in den ersten Lebensmonaten ihre Mutter verlieren haben keine Überlebenschance. Ganz selten hat ein solcher Welpe das Glück, in dieser aussichtslosen Lage von mitfühlenden Tierfreunden aufgefunden zu werden. Anders als bei in Not geratenen Vögeln, Igeln, Eichhörnchen gibt es für Fuchs und auch Dachs im süddeutschen Raum kaum eine Auffangstation.
Diese unbefriedigende Situation war Anlass für die Errichtung eines der deutschlandweit größten Fuchsgehege. Auf 900 Quadratmetern in absolut natürlichem Umfeld wachsen jedes Jahr ab etwa Mai Fuchswelpen bei uns auf. Im September werden sie nach Erlangen der Selbstständigkeit wieder in die Freiheit entlassen.
Füchse ernähren sich keineswegs ausschließlich von Fleisch. Regenwürmer können einen beträchtlichen Teil der Nahrung ausmachen, im Spätsommer und Herbst weichen Füchse mitunter ganz auf pflanzliche Kost wie Beeren, Trauben und Obst aus. Eier finden sie in freier Natur nur sehr selten, doch zählen sie grundsätzlich aber auch zum Spektrum. Ganzjährig verfügbare Hauptnahrungsquelle sind aber Mäuse. Wo ausreichend vorhanden, auch Kaninchen. Der Feldhase allerdings ist für einen Fuchs deutlich zu schnell und hat vorm Fuchs nichts zu befürchten.

Da wir uns nicht nur der Rettung verwaister Fuchswelpen verschrieben haben, sondern für den Schutz aller Tiere eintreten, achten wir auch bei der Auswahl des Futters für die Jungfüchse darauf. Die Taubeneier, die uns dazu im Rahmen des Regensburger Modells von der Taubenanlage am Dach der Universität Regensburg zur Verfügung gestellt werden, sind eine wunderbare Möglichkeit den Speiseplan der Füchse um ein tierische Komponente zu erweitern, ohne dafür auf Eier von Legehennen zurückgreifen zu müssen.Eier für verwaiste Fuchswelpen

Zudem werden die im Verhältnis kleineren Taubeneier von Füchsen auch besser angenommen als ein großes Hühnerei.
Wir freuen uns sehr darüber, dass sich auf diese Weise tierfreundliche Lösungen gegenseitig ergänzen. Dem Team vom Regensburger Modell wünschen wir zum Wohle der Tauben weiterhin viel Erfolg.

Thorsten Emberger
Private Fuchsauffangstation

Weitere Infos zu dem Fuchs(welpen)projekt finden Sie auf

www.frecherfuchs.de   oder   www.wildtierrevier.de

 . . . und wir alle sagen vielen Dank für die leckeren Taubeneier 😉

Verwaiste Fuchswelpen vom Projekt www.frecherfuchs.de

Verwaiste Fuchswelpen vom Projekt www.frecherfuchs.de

Was kostet das Taubenfutter im Jahr pro Taubenanlage?

Welche Kosten sind für Stadttauben z. B. dem Tierheim München im Jahr 2013 entstanden? Nicht mitgerechnet sind Materialien, Transport-, Personal- und Veterinärkosten. Nur alleine das Taubenfutter kostet im Schnitt pro Taubenanlage über € 2000,– im Jahr.
Klicken Sie auf das Bild, um mehr zu erfahren.

Tierheim München Taubenkosten 2013

(Quelle: 01/2014 Tierisches München)

 

Seminar mit Sachkundenachweis

Das komplette Team vom Regensburger Modell hat am Samstag, 15.3.2014 zur Auffrischung an einem ganztägigem Seminar
             „Züchterschulung für Rassegeflügelzüchter“ mit Sachkundenachweis,
teilgenommen. Der Veranstalter war der Verband Bayerischer Rassegeflügelzüchter e.V.
Dieses Seminar war mit ca. 450 Mitgliedern sehr gut besucht.

Folgende Themen wurden unter anderen behandelt:

  1. Abstammung und Verhalten
  2. Haltungssysteme und artgerechte Haltung
  3. Brut und Aufzucht
  4. Ernährung
  5. Ausstellungswesen
  6. Pflege und Krankheitsvorsorge
  7. Tierschutz
Seminar-Sachkundenachweis

 Seminar-Sachkundenachweis am 15.3.2014